IBH

Chronik 2011 und älter

Jobkontakt-Messe im Elbcampus Harburg

Am 28. Oktober fand im Elbcampus Harburg, einer Bildungseinrichtung der Hamburger Handwerkskammer, die Job-Messe „Job-Kontakt“ statt. Seit 2007 fördert die vom Hamburger Senat geförderte Messe den Austausch von Menschen mit Migrationshintergrund und Unternehmen. In diesem Jahr nutzten rund 3000 Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich über Unternehmen zu informieren und erste Kontakte zwecks Praktikum oder Arbeitsaufnahme zu knüpfen.

Stand für berufsbezogene DeutschkurseFiliz Arslan (l.) vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und Nikola Kummer (r.), Projektleitung ESF-BAMF, am Stand für berufsbezogene Deutschkurse Teilnehmende des berufsbezogenen Deutschkurses ESF-BAMF beim IBH HübbeswegTeilnehmende des berufsbezogenen Deutschkurses ESF-BAMF beim IBH Hübbesweg mit der Sozialpädagin Norma Tartakovskij (hinten rechts) und der Projektleiterin Nikola Kummer (vorne links) Teilnehmende des berufsbezogenen Deutschkurses ESF-BAMF beim IBH NettelnburgTeilnehmende des berufsbezogenen Deutschkurses ESF-BAMF beim IBH Nettelnburg mit Dozentin Beate Zimmermann (vorne links) und Projektleiterin Nikola Kummer (vorne rechts)

Wandsbeker Integrationsbeirat nimmt seine Arbeit auf

Integrationsbeirat WandsbekIntegrationsbeirat Wandsbek

Schulleiterin Beatrix Hösterey ist im Vorstand des neu gegründeten Integrationsbeirates in Wandsbek

Als erster Bezirk hat Wandsbek einen eigenen Integrationsbeirat eingerichtet. Am Freitag, den 29. Januar 2010, hat Wandsbeks Bezirksamtsleiterin Cornelia Schroeder-Piller zusammen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Bezirksversammlung Wandsbek, Hans-Joachim Klier, die Mitglieder des Beirates offiziell in ihr Ehrenamt berufen.

Der Beirat soll künftig allen Beteiligten einen regelmäßigen Austausch über die Bedürfnisse und Probleme der Integration von Zugewanderten im Bezirk Wandsbek ermöglichen und Lösungsmöglichkeiten erarbeiten. So stehen zunächst die Themenbereiche soziale und sprachliche Integration, interkulturelle Kompetenz und Zusammenleben in der Stadt auf der Tagesordnung.

Alle 21 Mitglieder des Beirats haben seit vielen Jahren Erfahrung in der Integrationsarbeit, einige haben selbst einen Migrationshintergrund. Sie arbeiten beispielsweise in AsylbewerberInnen-Einrichtungen oder als StraßensozialarbeiterInnen, sie unterrichten Migrantinnen und Migranten in Integrationskursen oder vertreten im SeniorInnen-Beirat die Interessen von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Zur Vorsitzenden des Beirates wurde Ulrike Arnold-Sanmann gewählt.

Cornelia Schroeder-Piller: Integration ist eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Aufgaben unserer Zeit. Wir wollen in Wandsbek mit unserem Integrationsbeirat auf lokaler Ebene einen Beitrag dafür leisten, dass Zuwanderer gleichberechtigt am wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben teilhaben können.

Fortbildung „Interkulturelle Handlungskompetenzen“

MitarbeiterInnen des IBH setzen sich aktiv in Rollenspielen mit dem Kulturbegriff auseinander (1)
MitarbeiterInnen des IBH setzen sich aktiv in Rollenspielen mit dem Kulturbegriff auseinander (2)MitarbeiterInnen des IBH setzen sich aktiv in Rollenspielen mit dem Kulturbegriff auseinander

Am Wochenende des 06./07.02.2009 nahmen 20 MitarbeiterInnen des IBH an einer In-House Schulung zum Thema „Interkulturelle Handlungskompetenzen“ teil. Im Vordergrund der Schulung standen Förderung des Bewusstseins der eigenen Kultur, Einsicht in die Funktionsweise von Wahrnehmung und Vorurteilen, Selbsterfahrung und Förderung der eigenen Handlungskompetenz. Mit Hilfe vieler praktischer Übungen und Rollenspielen erfolgte eine aktive Auseinandersetzung mit den Begriffen „Kultur“, den Kulturdimensionen nach Hofstede und dem Phänomen des Kulturschocks. Am Ende des 1 ½ tägigen Trainings waren sich alle einig, dass gerade für die Zusammenarbeit und das Zusammensein mit Menschen aus anderen Kulturen die praktische Anwendung von interkulturellen Handlungskompetenzen unabdingbar ist.

15 Jahre IBH – Jubiläumsfest in der BallinStadt

Herr Hempel, Frau Schiwietz, Herrn Söthe
KursteilnehmerInnen des IBH mit Herrn Hempel Helfende KursteilnehmerInnen des IBH mit Herrn Hempel

Mit nahezu 150 Gästen, darunter die MitarbeiterInnen und Vereinsmitglieder, feierte der IBH am 19. September 2008 das 15-jährige Bestehen seines Vereins. Das stimmungsvolle Jubiläumsfest fand im Auswanderermuseum BallinStadt auf der Veddel statt und rückte das Thema ‚Migration gestern und heute‘ in den Mittelpunkt. Von hier aus brachen in den Jahren 1850 bis 1939 fünf Millionen Menschen in ein neues Leben jenseits des Atlantiks auf. Heute ist Deutschland ein Einwanderungsland und der IBH konnte inzwischen fast zehntausend Zuwanderern/innen eine – vor allem sprachliche – Brücke zur beruflichen Integration bauen.

Ein Bläser-Terzett, bestehend aus IBH-Vorstand Uwe Peters, IBH-Dozent Klaus Roemer und Simone Henke, Geschäftsführerin der henke-schulungen in Stuttgart, eröffnete die Feier. Amadeus Hempel begrüßte die Gäste, hielt einen kurzen Rückblick und stimmte auf das weitere Programm des Abends ein. Grußworte langjähriger Partner und Auftraggeber des IBH folgten, darunter von Elisabeth Schiwietz von der Otto Benecke Stiftung e.V., Dr. Vera Birtsch, Leiterin der Leitstelle Integration der Hamburger Sozialbehörde, und Wolfgang Söthe vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Drei derzeitige TeilnehmerInnen und eine ehemalige Absolventin der studienvorbereitenden Integrationssprachkurse berichteten von ihren Erfahrungen und den neugewonnenen Perspektiven. Schulleiterin Beatrix Hösterey gab einen Abriss über die Entwicklung und Veränderungen im DaF-Bereich und die damit verbundenen Konsequenzen für die KursteilnehmerInnen und für die Kursstruktur des IBH.

Nach den Reden im Foyer nutzten die Gäste die Gelegenheit, die Ausstellung der BallinStadt in Augenschein zu nehmen und durch die drei Hallen zu spazieren. Im Nachbau eines Schiffsbugs liefen anlässlich des IBH-Jubiläums Videofilme, die Studierende der Studienergänzung Public Relations – ein neues Angebot des IBH in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg – gedreht haben.

Hanseatisch-gesellig ging es im weiteren Verlauf des Festes zu: Man stärkte sich mit Matjes, Roastbeef, Bratkartoffeln, Roter Grütze und vertiefte sich in Gespräche – in einer rekonstruierten Halle, in der einst die Auswanderer gespeist hatten. Schließlich kam das Signal, selbst „ auf große Fahrt zu gehen“. Mit der Barkasse ‚Hamburger Deern‘ ging es vom Anleger auf der Veddel durch den Hamburger Hafen. In der klaren Nacht strahlte die Silhouette Hamburgs, leuchteten Docks und Containerschiffe. An den Landungsbrücken hieß es dann um Mitternacht ‚tschüß‘ sagen. Auf ein Neues in fünf Jahren zum 20-igsten!

Weitere Fotos von der Jubiläumsfeier finden Sie unter www.alpha-pcs.de – vielen Dank an Herrn Hans-Wilhelm Grossgart!

Der IBH im Radio

Am 21. August 2007 strahlte der NDR 90,3 eine Sendung über Deutschkurse für Mediziner und Medizinerinnen aus, in der Kursteilnehmerinnen und die Kursleiterin des IBH, Beatrix Hösterey, zu Wort kommen:

Audiodatei zum Herunterladen (MP3 - 2,5 MB).

Festival der Kulturen

Festival der Kulturen in Osdorf Festival der Kulturen in Osdorf

Integrationssprachkurse des IBH e.V. präsentierten ihre Kulturen auf dem Abschlussfest des Festivals der Kulturen am 17.09.2006 in Osdorf

Bei strahlendem Sonnenschein fand das Festival der Kulturen im Hamburger Staddteil Osdorf am Samstag seinen Abschluss. Ein besonderer „Hingucker“ war der Markt der Kulturen auf dem Pausenhof der Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Hier konnte man die Kulturen von 17 Nationen bewundern: Die TeilnehmerInnen der Sprachkurse des IBH e.V. (Interkulturelle Bildung Hamburg) zeigten in einer bunten Vielfalt landestypische Gegenstände ihrer Heimatländer. Filigraner Schmuck gehörte ebenso dazu wie Gebrauchsgegenstände, kunstvolle Handarbeiten wie z.B. Duschhandschuhe und Deckchen aus feinsten Garnen zeigten die Fähigkeiten der Herstellerinnen.

Das Zeremoniell einer indischen Hochzeit war auf einem beeindruckenden Foto festgehalten, gleich daneben konnte man eine Burka betrachten, die auf die schreckliche Vergangenheit der afghanischen Frauen hinwies.

Viele Frauen hatten wegen des Festes auch besonders festliche Kleidung angelegt. Besonders die fröhlichen Farben der Frauen aus den verschiedenen afrikanischen Ländern fielen sofort ins Auge. Musik und das ausdrucksvolle Tanzen der Südseegruppe ergänzten diese Begegnung. Die kulinarischen Köstlichkeiten waren auf einem sieben Meter langen Buffet aufgebaut. Nach drei Stunden war davon leider nichts mehr übrig!